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Merkel empfängt Dalai Lama

Sonntag, September 16, 2007

(Foto: crazy george)

„Das ist ein interessantes Phänomen unter Politikern: Wenn sie noch nicht Regierungschefs oder Präsidenten sind, treffen sie sich mit mir, danach meiden sie mich, um Peking (China) nicht zu verärgern – da stehen dann die Wirtschaftsbeziehungen mit der Volksrepublik im Mittelpunkt“, sagte der Dalai Lama einst dem Spiegel.

Um so erfreulicher, dass unsere Kanzlerin der Volksrepublik China trotzt – und seine Heiligkeit, den 14. Dalai Lama Tibets, am 23. September in Berlin empfangen wird. Sie ist damit die erste deutsche Regierungschefin, die das tibetanische Oberhaupt zum Gespräch bittet.

So etwas nennt man Zivilcourage.

Denn es wird vermutet, dass das den Chinesen überhaupt nicht gefällt. Man befürchtet sogar, sie könnten aus Ärger darüber die Geschäfte mit Deutschland lahm legen.

Für die chinesische Regierung gilt der Dalai Lama Vaterlandsverräter, der Tibet von China abtrennen und damit die Volksrepublik „spalten“ wolle. Und das, obwohl chinesische Truppen Tibet 1951 besetzt hatten. Seitdem der Dalai Lama daraufhin 1959 nach Nordindien ins Exil floh, bemüht er sich weltweit um eine generelle Unabhängigkeit Tibets.

Lese dazu:

Der Dalai Lama und Tibet

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