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Streit um Moscheen

Donnerstag, Mai 31, 2007

(Foto: hardy_r)

In der Wochenzeitung „Die Zeit“ und auch in der „Welt“ sind heftige Debatten entfacht. Die Kommentare zu diesem Thema zahlreich und heftig.

In Köln soll eine Moschee gebaut werden. Eine Zentralmoschee, um genau zu sein.

Das finden nicht alle Kölner gut. Auch mancher deutsche Jude hat etwas dagegen. Ralph Giordano zum Beispiel, ein bekannter deutsch-jüdischer Schriftsteller. Er findet den Islam frauenfeindlich und sagte, der Anblick voll verschleierter Musliminnen („menschliche Pinguine“) störe seine Ästhetik. Wie ihm, behauptet er, ginge es vielen Menschen in Deutschland, die sich aber nicht trauen würden, diese Meinung offen zu vertreten.

„Diese sakrale Monstranz (heiliges Objekt) wäre ein falsches Signal, weil sie eine gelungene Integration vortäuscht“, sagte der Schriftsteller. Ein großer Teil der Zuwanderer sei aber weder willens noch fähig, sich zu integrieren. Er befürchtet, dass der Bau der Moscheen ein falsches Signal setze. Die Integration der Muslime sei gescheitert, eine Großmoschee aber täusche vor, sie sei gelungen.

Für diese Äußerungen wurden dem Schriftsteller nun Ausländerfeindlichkeit und rechte Gesinnungen unterstellt.

Giordano beharrt jedoch darauf, es müsse möglich sein, einen Moscheebau abzulehnen und gegen die Burka zu sein, „ohne gleich als nützlicher Idiot des Rechtsradikalismus abgestempelt zu werden“.

Offen bekundet in Köln allerdings neben Giordano nur die Nazi-Szene, dass sie den Bau der Moschee ablehnt, und sammelt (und fälscht) fleißig unterschriften.

Unterstützt wird der Schriftsteller vom Zentralrat der Ex-Muslime. Der wendet sich gegen den zunehmenden Bau von Großmoscheen in Deutschland, „weil diese nicht einfach nur Gotteshäuser seien, sondern symbolträchtige Zeichen einer gezielten Islamisierungsstrategie“. Die Moschee, so schreibt der Zentralrat, sei nicht einfach nur ein Ort spiritueller Glaubenspraxis, wie meist naiv unterstellt werde. Dort gäbe es vor allem politisch-weltanschauliche Manipulationen und zum Teil auch antiwestliche, zerstörerische Absichten.

Der Moscheenbau sei, meint die Vorsitzende des Zentralrates, kein Anliegen der in Deutschland lebenden Migranten, sondern eine Bestrebung konservativer Islamverbände, die auf diese Weise die Bedeutung der Religion aufwerten wollten.

Was denkt aber ihr darüber?

Findet ihr es okay, dass es mehr Großmoscheen in Deutschland geben soll?

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One Response to “Streit um Moscheen”

  1. Aferdita Says:

    Gueten Abend
    Ich heisse Aferdita bin 17 Jahre alt und wohne in der Schweiz.Bin zufälliger weisse auf dieser Seite gelandet, ich fing an zu lesen und was da drin steht stört mich einmälig… ich kann solche Meinungen nicht verstehen vor allem von Menschen die den Kuran nicht gelesen haben!!! Ich wollte meine Meinung schrieben doch mann kann nicht!!
    Menschenfeindlich ist nur der Schriftsteller selbst! Solche Menschen die Frauenfeindlich sind sind keine richtige Muslimen! Ich persöhnlich habe den Kuran gelesen, der Kuran gibt den Frauen mehr Rechte als alle Kulturen!! Es geht mich ja nichts an was in Deutschland passiert aber solche Äusserungen sind so unüberlegen! Dieser Schrifftsteller solte andere Religione so akzeptieren wie sie sind denn niemand Kritik wegen den Juden aiiii aiii aiii kanns einfach nicht verstehen!! Liebe grüsse Aferdita


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