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Ahmadinedschads freundliche Freilassung

Mittwoch, April 4, 2007

Irans Präsident Ahmadinedschad hat die britischen Soldaten heute begnadigt. Seit dem 23. März waren sie in iranischer Gefangenschaft, weil sie illegal iranische Gewässer betreten hatten. Nach vielen Drohungen und Gesprächen zwischen Großbritannien, den USA und dem Iran dürfen die gefangenen Soldaten nun wieder nach Hause.

Warum auch immer. Hauptsache, sie sind wieder frei.

Eine internationale Krise konnte damit abgewendet werden.

Die Beweggründe des streitlustigen Mahmud Ahmadinedschad für die Freilassung der Soldaten kennt aber wohl niemand. Unterstellt wird ihm aber, er habe auch dieses mit Berechnung getan. Zum Beispiel, um selbst mehrere im Irak festgenommene iranische Diplomaten und Soldaten im Austausch zurück zu bekommen.

Der iranische Präsident ließ es sich jedenfalls nicht nehmen, die Freilassung persönlich bekannt zu geben – im TV. Mit freundlichen Gesten sprach er von einem Geschenk an das britische Volk und betonte abermals seine Abneigung gegen Länder wie die USA und Großbritannien. Dann überreichte er dem General, der für die Geiselnahme der Soldaten verantwortlich war, einen Orden und schließlich schüttelte er den britischen Soldaten zum Abschied die Hände.

Hollywood ist nichts dagegen.

Lese dazu:

Hintergründe zum Iran

KK-Kommentar: Ahmadinedschad – von „Pop-Präsident“ bis „Mullah-Hitler“

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