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Twitter.com

Mittwoch, März 28, 2007

… so heißt die neueste Erfindung von Obvious aus San Francisco – der Firma, dessen Gründer Evan Williams einst den Weblog-Dienst „Blogger.com“ entwickelte, den er später an Google verkaufte.

Die Idee: Schreib‘ auf, was du gerade tust!

Warum???

Also, ich habe gerade Wäsche aufgehangen und mir dann ein Glas mit Saft und Wasser gemixt.

Wenn ich wollte, könnte ich das auch bei twitter.com schreiben. Nicht, dass das für mich sinnlos wäre – aber macht es Sinn für euch, das zu lesen?

Im März sollen 70.000 solcher Kurzmitteilungen durch den Twitter-Rechner gerauscht sein. Über 60.000 Menschen haben sich bereits registriert. Twitter wird als „next-big-thing“ – der nächste große Knall im Web 2.0-Universum – gehandelt.

Mein Herz beginnt etwas schneller zu pochen. Bin schließlich einem heißen Trend auf der Spur…

Twittern ist bloggen in Kurzform. Eben schnell was erzählen – von sich oder von Technik oder Neuigkeiten. Jeder kann die Mitteilungen lesen und den besonders interessanten Schreiberling abonnieren. Der spannendste Twitter kommt ganz nach oben auf der Twitter-Rangliste.

Habe mir einen Keks geholt. Ist Schokolade dran. Schmeckt lecker.

Damit man immer und überall twittern kann (to twitter=zwitschern), funktioniert das Ganze auch per Handy – aber nur in USA und Großbritannien. Der Twitter schreibt dann einfach eine SMS oder bekommt die neuesten Mitteilungen auf seins. Auf twittervision.com sieht man anhand der Google-Weltkarte, wo ein Twitter dieser Welt gerade eine Nachricht geschrieben hat.

Wer will das alles wissen? Wen interessiert es wirklich, ob ich mir gerade die Zähne putze? Und will ich wirklich wissen, was mein bester Kumpel den ganzen Tag macht?

Klingt nach einer anstrengenden Sache. Immerzu schreiben, was man gerade tut, oder das von anderen lesen.

Ich fand auch die Frau neulich beim ‚Perfekten Dinner‘ komisch (Ilse?), die bei jedem Handgriff sagte, was sie macht: „So, ich nehme jetzt die Nudelpackung aus dem Schrank… und dann stell‘ ich die mal hier auf die Spüle… und dann neh’m ich mal eine Schrere und mach‘ die auf… und dann schütt‘ ich die mal in das kochende Wasser…“. Aber das ist ein anderes Thema (apropos anders… der Anders hat mir erzählt, das muss man so machen, wenn man da mit macht).

Was sind das für Leute, und warum will man der Welt freiwillig und andauernd mitteilen, was man gerade anstellt?

Ich schau‘ noch mal nach… hm … tja… em… gähn.

Finde keine Antwort. Aber mir ist das langweilig!

Links:

twitter.com

twittervision.com

Der ganze Rest – Dinner Nachschlag (mp4)

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