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Neuer Ärger um „King & King“

Mittwoch, März 14, 2007

Diesmal regen sich die Engländer auf. Denn auch hier hat das schwule Märchen „King & King“ mittlerweile Einzug in den Unterricht gefunden. Doch die Liebesgeschichte um Bertie und Lee – die sich finden, miteinander glücklich sind, heiraten und sich küssen – ist für manchen anrüchig.

Dabei ist die Absicht des Pilotprojektes „The Outsiders“, das von einer staatlich finanzierten Organisation getragen wird, eigentlich nur die: Kinder sollen schon im Alter zwischen vier und elf Jahren lernen, dass es viele verschiedene Lebens- und Liebesformen gibt. Und dass das weder schlimm noch komisch ist.

Nicht nur Mama und Papa können miteinander glücklich sein, sondern auch Mama und Mama oder Papa und Papa – so wie „King & King“. Das sei zwar ein Märchen, aber in der Wirklichkeit gebe es eben auch eine Menge gleichgeschlechtlicher Paare und Familien. Diese aber immer aus Kinderbüchern zu verbannen, sei nicht richtig.

Konservative englische Eltern aber meinen, ihren Kindern würde über das Märchen die Auseinandersetzung mit Homosexualität aufgezwungen werden. Sie seien noch zu jung, um darüber nachzudenken.

Ob „King & King“ auch mal in deutschen Lehrplänen auftauchen, ist noch ungewiß. Auch in Deutschland gibt es bislang kaum Kinderbücher, die Geschichten von schwulen oder lesbischen Leuten erzählen. Dabei ist das auch bei uns inzwischen sehr normal.

– –
Lese dazu:

USA: „King & King“ – Klage um ein Kinderbuch über homosexuelle Liebe

KK-Extra: Die Gay Offensive

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