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Vorsicht: Plakat kann sprechen!

Dienstag, Januar 30, 2007

(Foto: its just brent)

Zumindest, wenn es nach dem deutschen Außenwerbe-Spezialist „Ströer“ geht.

Bereits an 30 Standorten in zehn deutschen Städten können Plakatwände personalisierte Werbebotschaften an Handys senden. Oder ans Autoradio. Die Werbebotschaft wird via Bluetooth gefunkt. An den, der sich vorab registriert und damit sein okay gegeben hat.

An den, der sich… ts, ts, ts….

Nein, nein – ich mag nicht wirklich daran glauben, dass es Leute gibt, die sich tatsächlich für so einen Wahnsinn registrieren, aber rein theoretisch würde das dann so aussehen:

Du kommst mit deinem Handy an einem Plakat vorbei und es fragt dich, ob du eine Werbebotschaft erhalten möchtest. Das Billboard wechselt dafür sogar von der regulären Werbung in eine persönliche Botschaft, die für einige Sekunden stehen bleibt.

Du möchtest natürlich eigentlich deine Ruhe haben, aber nehmen wir an, du willigst trotzdem ein, dann erhälst du entweder Bilder, Videos, Spiele, Klingeltöne oder SMS.

Du wolltest schließlich Werbung. Du hast dich bewußt dafür entschieden.

Eben darum geht es den Werbespezialisten bei diesem neuen Werbefeldzug: Käufer sollen Werbung wieder bewußt wahrnehmen. Sie sollen zuhören, hingucken, kaufen!

Da wir täglich von Werbung umzingelt sind und ständig davon berieselt werden, nehmen wir sie gar nicht mehr wahr.

Eigentlich ist das auch ganz gut so.

Ich jedenfalls würde mich von keinem Plakat ansprechen lassen…

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