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Hillary for President

Montag, Januar 22, 2007


(Foto: David Boyle)

„Let the conversation beginn“.

Sechs Jahre nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus plant die Demokratin Hillary Clinton nun erneut ihren Einzug. Diesmal nicht als First Lady – sondern als Präsidentin.

„I’m In!“ („Ich bin im Rennen“) verkündete sie am Samstag offiziell auf ihrer Website. Und fordert das amerikanische Volk dazu auf, sich per Internet aktiv an ihrem Wahlkampfprogramm zu beteiligen. Vor allem das junge.

Regieren sei unter Präsident Bush sehr einseitig geworden, sagt Hillary Clinton in ihrer Videobotschaft. Daher möchte sie nicht sofort den Wahlkampf starten, sondern ein Gespräch mit Amerika einleiten. „Wir alle sind Teil der Diskussion“, sagt sie, „und daher sind wir auch alle Teil der Lösung“.

Hillary Clinton möchte gemeinsam mit dem amerikanischen Volk eine Lösung für den Irak-Krieg finden und das Ansehen Amerikas in der Welt wieder stärken.

„Nach sechs Jahren George Bush ist es Zeit, das Selbstverständis Amerikas zu erneuern – egal, wer Du bist und woher Du kommst – wenn Du hart arbeitest und Dich an die Gesetze hältst, kannst Du für Dich und Deine Familie ein gutes Leben aufbauen“, so die Politikerin weiter.

Neben dem Aufruf, ihr zu schreiben, plant die Politikerin ab dieser Woche über ihre Website mehrere Live-Chats mit den Wählern.

Der Krieg im Irak ist der zentrale Punkt ihres Wahlkampfes.

Dem Eingriff im Irak und dem Sturz Saddam Husseins hatte sie zugestimmt. Mit dem weiteren Vorgehen der Bush-Regierung zeigte sie sich inzwischen jedoch unzufrieden. Bushs Plan, noch mehr amerikanische Truppen in den Irak zu schicken, lehnt Hillary Clinton ab.

Ihr Programm umfaßt außerdem den Schutz amerikanischer Bürger durch den Ausbau der Krankenversicherung, eine neue Regelung des Rentensystems, die Moderniesierung der Energieversorgung sowie die Loslösung von fossilen Energieträgern.

Bislang stehen die Chancen für Hillary Clinton, Amerikas erste Präsidentin zu werden, sehr gut. Vor allem ihr Bekanntheitsgrad als Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton kommt ihr zu Gute. Gewählt wird am 4.November 2008.

Sechs andere Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur in der Demokratischen Partei gibt es allerdings schon. Als größter Konkurrent für Hillary Clinton gilt der afroamerikaner Barack Obama, der in der letzten Woche seine Kandidatur erklärt hat. Denn Hillary Clinton hat sich bislang auf die Stimmen der Schwarzen in der Partei ebenso verlassen wie auf die der Jungwähler, die sich derzeit für Obama begeistern.

Hillary Clinton besitzt seit 2000 das Amt der Senatorin für den US-Bundesstaat New York und gilt als liberal. Sie setzt sich für die weltweite Beachtung der Frauen- und Menschenrechte und vor allem für den Kinderschutz ein.

Politisch ordnet man die Demokratin rechts von der Mitte ein.

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