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Schweden: Vattenfall präsentiert Plan für Klimaschutz

Donnerstag, Januar 18, 2007

(Foto: arbeer.de)

Klimaschutz ist möglich.

Und billig. Das sagte bereits vor ein paar Wochen Sir Nicholas Stern, der frühere Chefökonom der Weltbank. Und machte es allen in seinem 600-seitigen Report im Auftrag der britischen Regierung deutlich. Der Klimaumbruch koste demnach nur ein Prozent des weltweiten Sozialproduktes.

Jetzt tritt auch Lars G. Josefsson, der Chef des schwedischen Stromkonzerns Vattenfall, vor.

Er stimmt diesem Report nicht nur zu, er behauptet sogar, den Klimawandel aufzuhalten koste nicht einmal ein Prozent des weltweiten Sozialprodukts – sondern nur 0,6 Prozent. Dazu entwickelte er eine Weltkarte des Klimaschutzes (engl.).

Laut Josefsson muss vor allem die Energieverschwendung aufhören.

Für Autos, Häuser, Glühbirnen und Heizungen etwa müssten sparsamere und schadstoffärmere Alternativen her.
Bis 2030 sollen die schädlichen Treibhausgase gegenüber heute stark gesenkt werden: Ziel des Vattenfall-Plans ist es, dass die weltweiten Treibhausgas-Emissionen dann gut 20 Prozent unter dem heutigen Niveau liegen.

Lars G. Josefsson ist Klimaschutzberater von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Seinen Plan will der Schwede kommende Woche beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorstellen.

(Quelle: Die Zeit)

Lese dazu:

Schweden: Ab 2020 alles ohne Öl!

Links:

Energiesparlampen im Test (STIFTUNG WARENTEST)

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Dazu ein Zitat aus einem Kommentar im Hamburger Abendblatt

„Die Autobranche muss endlich handeln“:

„Die Autobranche steht deshalb besonders in der Pflicht, ihren Beitrag zur Reduzierung des Klimakillers durch noch sparsamere Motoren zu leisten.

Auf das Auto an sich will und soll niemand verzichten. Aber sind im Stadtverkehr tatsächlich Geländewagen und Limousinen mit gigantischem Spritverbrauch nötig?

Hier sollte sich auch jeder Autofahrer selbst mal kritisch an die Nase fassen. Denn auch wir Verbraucher tragen Verantwortung für die Produkte, die wir wählen – und sind mit unserer Kaufentscheidung durchaus mächtig.

Spätestens wenn kleine, pfiffige Autos noch stärker nachgefragt werden, wird auch die Industrie ihre Modellpalette ändern, um profitabel am Markt zu bestehen.“

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