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Iran: Stell‘ dir vor, es ist „Holocaust-Konferenz“, und keiner fährt hin

Dienstag, Dezember 12, 2006

Dachte ich es mir doch: Historiker von Rang und Namen konnten die öffentliche Einladung der iranischen Regierung zu dieser Konferenz nicht ernsthaft wahr nehmen. Ich hätte die Welt nicht mehr verstanden. Und so sitzen in Teheran derzeit ein paar Leute, die niemand recht kennt und die eigentlich nichts Neues zu sagen haben.

Es gibt ja auch nichts zu sagen zu diesem Thema – der Holocaust ist Geschichte, über die man nicht streiten kann. Eine schlimme Geschichte, kein Märchen – leider. Und so bleibt diese Konferenz bislang auch ohne besondere Erkenntnisse, was nicht verwundert.

Einziges Ziel dieser Konferenz kann also nur gewesen sein, dass Präsident Ahmadinedschad seiner öffentlichen Inszenierung der Provokation einen neuen Akt geschrieben hat. Im Iran berichten die Medien jedenfalls nicht darüber und er selbst wurde bei der Konferenz auch noch nicht gesehen. Allein der Westen regt sich auf, beobachtet und berichtet. Ziel erreicht.

Lese dazu:

„Ahmadinedschad lädt Historiker zur ‚Holocaust-Konferenz‘ „

„Ahmadinedschad – von ‚Pop-Präsident‘ bis ‚Mullah-Hitler‘ “

„Holocaust“

„Palästina“

„Israel“

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