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Berlin: Gewalt im Kiez

Samstag, November 18, 2006

(Foto: herebox)

Im kulturellen Schmelztiegel Berlin brodelt es: immer häufiger kommt es im Wrangelkiez zu Auseinandersetzungen zwischen Immigranten und der Polizei.

Kein Grund zur Panik, meinen die Politiker. Aber dennoch fühlt sich mancher Polizeibeamter nicht mehr so sicher.

Denn in den letzten Monaten gab es mehrere gewalttätige Konflikte zwischen ausländischen Jugendlichen und der Polizei. Die Jugendlichen greifen Polizisten an und bedrohen sie. Ebenso verhindern sie Feuerwehreinsätze oder Sanitäterhilfen. Die staatliche Ordnung wird damit stark angegriffen.

Während die Polizei inzwischen in doppelter Stärke zu Einsätzen fährt, um sich selbst vor Angriffen zu schützen, fühlen sich die Jugendlichen zu sehr bevormundet. Sprachprobleme führen außerdem zu vielen Mißverständnissen.

Der Wrangelkiez galt bislang als das ‚Klein-Istanbul‘ Berlins. Hier wohnten über 40 Prozent muslimische Immigranten. Da der Kiez zunehmend von Künstlern, Kreativen und wohlhabenden Berlinen entdeckt wird, die die ausländischen Bewohner aus ihren Wohnungen vertreiben, vermutet man auch darin eine Ursache für die Gewaltbereitschaft.

(Quelle: Die Zeit)

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