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US-Wahlen: Warum Bush von nun an eine ‚Lahme Ente‘ sein könnte

Mittwoch, November 8, 2006

Mr. President Georg Bush hat insgeheim befürchtet, was nun eingetreten ist:

Bei den gestrigen Kongresswahlen in den USA verlor seine Partei der Republikaner die Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Ob die Gewinner der Wahl, die Demokraten, auch noch in den Senat einziehen, bleibt noch offen. Klar ist aber schon jetzt, dass George W. Bush in Zukunft nicht mehr so leicht machen kann, was er will. Denn der Kongress wird als Gegenpol dagegen halten.

„Lame-Duck-Präsident“ (lahme Ente) nennen die Amerikaner solche Präsidenten, die durch die Macht der anderen Partei im Kongress in ihren Entscheidungen eingeschränkt sind.

Bei den Kongress-Wahlen in Amerika werden Abgeordnete der aufgestellten Parteien in das Repräsentantenhaus gewählt. Das Repräsentantenhaus ist im politischen System der USA an der Gesetzgebung der Vereinigten Staaten beteiligt. Außerdem hat einige Kontrollfunktionen gegenüber dem Präsidenten. Je mehr Abgeordnete aus seiner eigenen Partei der Republikaner also in das Repräsentantenhaus eingezogen wären, desto besser wäre das für Georg Bush gewesen.

Nun wird der Präsident umdenken müssen und man geht davon aus, dass er nicht mehr so selbstsicher auftreten wird, wie bisher.

Dass die Amerikaner die Mehrzahl ihrer Stimmen den Demokraten geschenkt haben, liegt aber wahrscheinlich nicht an einer Unzufriedenheit mit dem Präsidenten. Als Gründe gelten der Irak-Krieg und die Skandalberichte um einige Politiker der Republikaner.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Lese dazu: „What’s up, Mr. President?“

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