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Diplomaten grübeln weiter über Iran

Freitag, September 1, 2006

Nachdem jetzt klar ist, dass der Iran im Atomstreit das bisherige Angebot des UN-Sicherheitsrates nicht annimmt, muss überlegt werden, was weiter geschehen kann.


In Deutschland wird es dazu ab Montag eine Botschafterkonferenz geben. Botschafter sind Diplomaten, also Vertreter eines Landes, die im Ausland leben und dort die Interessen des eigenen Landes veranschaulichen.
Etwa 200 deutsche Botschafter aus aller Welt werden der Einladung in Auswärtige Amt nach Berlin folgen. Dann will man unter der Leitung von Außenminister Steinmeier überlegen, welche diplomatischen Angebote man dem Iran sonst noch machen kann. Oder ob wirtschaftliche Sanktionen (Androhungen), wie die USA sie fordern, sinnvoll sein könnten.

Problematisch ist, dass der Iran sich trotz aller diplomatischer Angebote bislang von seiner Absicht, Atommaterial herzustellen, nicht abhalten liess.

Zudem sehen zwar die Westmächte, nicht aber alle Länder der Erde im Iran eine Bedrohung. China und Russland z.B., aber auch Länder in Afrika oder Südamerika.

Irans Präsident Ahmadinedschad ist für viele eine Art Held der Dritten Welt geworden, der sich gegen das Wirken der USA aufbäumt.

Druck auszuüben fällt somit schwer.

Es gibt Stimmen die sagen, dieser ganze Konflikt könne nur aufgehoben werden, wenn die USA den Iran als führenden Staat im Mittleren Osten akzeptiere. Denn damit hätte der Iran es nicht mehr so nötig, seine Stärke zu demonstrieren.

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