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Nova 1: Mit dem Ballon ins All

Freitag, September 29, 2006

( Foto: Nova 1)

Pffft… da fliegen Touristen für 20 Millionen Dollar ins All, und unten auf der Erde treibt ein kleiner Heliumballon 32 Kilometer hinauf in die Erdatmosphäre!

Ob die NASA das weiß?

Ausgedacht haben sich den Fug Studenten der Universität Camebridge in England. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie erneut einen Ballon starten – allerdings mit einer Rakete ausgestattet! Die soll in den oberen Schichten der Atmosphäre gezündet werden und den Ballon dann bis an die Grenze der Erdatmosphäre in 100 Kilometer Höhe bringen. Die Kosten hierfür: läppische 1.500 Euro!

Auf der Website von Nova 1 gibt es alle Infos zum Flug in englischer Sprache. Und eine Menge Fotos zum Anschauen, die mit der Onboard-Kamera gemacht wurden.

Guten Flug!

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Geheim-Akte Schüler

Donnerstag, September 28, 2006

(Foto: unsereins)

Schüler-Schnüffel-Staat. Gläserne Schüler.

Huch, das klingt ja wie in einem schlechten Science-Fiction Roman! Oder nach einem alten DDR-Schinken.

Ist aber in der Realität gerade leider ernsthaft in der Diskussion: Ein „nationales Bildungsregister“ soll her, meinen die Mitglieder der Kultusministerkonferenz. Die Kultusminister der Bundesländer sind für die Bildung zuständig.

Im geplanten“nationalen Bildungsregister“, von dem man dann nur hoffen kann, dass die Daten darin auch wirklich geheim und gut unter Verschluss bleiben, solle jeder Schüler eine Nummer erhalten. Diese Nummer behält er auch bei Schul- und Wohnortwechsel. Unter anderem sollen das Geburtsland, die zu Hause gesprochene Sprache und Angaben über das Sitzen-Bleiben gespeichert werden.

Für die Erfassung und Weitergabe der Daten durch die Länder fehle aber eine gesetzliche Grundlage, sagen Datenschützer, und protestieren.

Und was haltet IHR von dieser Datei?

Schreibt uns eure Meinung!

Die 30 Teilnehmer der ‚Islam-Konferenz‘ möchten nicht nur einhellig, dass die Berliner Oper das Mozart-Stück „Indomeneo“ wieder in den Spielplan aufnimmt – sie alle wollen sogar gemeinsam hingehen, um sich ein eigenes Bild von der Aufführung und der umstrittenen Szene zu machen.

…Wenn sie Karten kriegen, so Innenminister Schäuble!

Gnomads: Zwerge on Tour

Donnerstag, September 28, 2006

(Foto: gnomads.net)

Wer keine Lust hat, für jedes Urlaubsfoto zu posieren, der sollte einen Gnomad haben!

Inspiriert von dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ schuf eine Spielzeugfirma aus USA die kleinen Zwerge, die in die Welt hinausgeschickt werden um zu sehen, was mit ihnen passiert. Der Clou ist nämlich, dass jeder Gnomad eine eigene Indentifizierungsnummer hat, über die man ihn auf der Website der Firma anmelden kann. Dort erhält er sein eigenes Internet-Tagebuch, über welches man ihn auf seiner Reise durch die Welt verfolgen kann.

Dabei wechselt der Gnomad manchmal seinen Besitzer, oder er wird einfach mal ausgeliehen, damit er an möglichst viele Orte kommt.

Eigentlich hatte sich die Spiezeugfirma die Figuren für Kinder ausgedacht. Tatsächlich aber sind es überwiegend Erwachsene, die die Gnomads überall hin mitnehmen.

Liegt das vielleicht daran, dass ein Gnomad nicht meckert, wenn er auf’s Foto soll?

*Gnomad ist eine Wortschöpfung aus „Gnom“ und „Nomade“

Laut der ARD-Intendanten ist der Film „Wut“, der gestern um 20.15 Uhr im ersten ausgestrahlt werden sollte, wegen seiner aktuell geänderten Altersbeschränkung auf Freitag, 22.00 Uhr verschoben worden.

Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass der Filminhalt ebenfalls ein Grund sein könnte: In „Wut“ geht es um Felix, einen Teenager aus liberalem, gut situiertem Elternhaus, der von seinem türkischstämmigen Mitschüler Can abgezockt wird. Can terrorisiert Felix und seine Familie zunehmend, bis es zu einer schlimmen Katastrophe kommt.

Der Jugendschutz sieht die Freigabe des Films ab 12 Jahren nicht berechtigt. Die Jugendschutzbeauftragten des Senderverbunds gaben ihn daher Ende August erst ab 16 frei.

Warum der Sendetermin nun gerade so kurz vor der Ausstrahlung verschoben wurde, bleibt fraglich. Viele gehen davon aus, dass dies ebenfalls eine Reaktion auf das angespannte muslimisch-deutsche Klima sein könnte. Damit würde die ARD ebenfalls aus Sorge um mögliche Unruhen auf ein kulturelles Angebot verzichten.

Es gibt keinen einheitlichen Dachverband der Muslime in Deutschland.

Die erste „Islam-Konferenz“ fand daher heute auf Einladung des Innenministers Schäuble mit Vertretern mehrerer islamischer Verbände statt.

An der Veranstaltung im Schloss Charlottenburg nahmen jeweils 15 Vertreter des deutschen Staates und der in Deutschland lebenden Muslime teil. Wichtig sei, so Schäuble, dass eine erste Einigung über gesellschafts- und religionspolitischer Grundsätze getroffen werde, wie z.B. die Einhaltung der deutschen Verfassung und die Rolle der Frau.

Nach dem zweistündigen Treffen heute sagte Schäuble, die Aussprache sei „sehr offen und nicht immer nur harmonisch“ gewesen. Hierbei ging es auch nur um ein erstes Treffen. In den nächsten zwei Jahren sind viele Arbeitgruppen geplant, um einen guten Dialog zwischen Muslimen und Deutschen aufzubauen.

(Foto: yayin)

Endsation Freiheit?

Die Intendantin der Deutschen Oper Berlin, Kirsten Harms, hat aus Furcht vor islamistischen Aggressionen Mozarts Stück „Indomeneo“ aus dem Spielplan gestrichen. Dem eigenen Slogan ‚Zukunft große Oper‘ wird sie damit nicht gerecht.

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