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Was man über Terror wissen sollte?

Mittwoch, August 30, 2006

Eigentlich nichts, gar nichts! Dieses Wort sollte meinetwegen ruhig aus dem weltweiten Sprachgebrauch verschwinden. Vielleicht, wenn keiner es kennen würde, würde auch das, was es beinhaltet, ja wieder verschwinden.

Zur Zeit aber ist es nun mal so, dass der Terror überall auftauchen kann. Die Regionalbahnen, in denen die Kofferbomben abgestellt wurden, fahren unmittelbar durch meinen Bahnhof.

Wenn man von etwas bedroht wird, muss man sich damit auseinandersetzen. Leider!

Hinschaeuen hilft manchmal, um den Dingen ihren Schrecken zu nehmen. Ob das im Falle des Terrorismus auch so ist – entscheidet selbst, indem ihr hier weiterscrollt, wegklickt oder aber weiterlest.

Über Terroristen, Terrorismus, Al Quaida, Dschihad.

Okay, Willkommen also – sehen wir den Terrorismus einfach mal näher an!

  • Den Terroristen gibt es nicht. Es gibt Einzeltäter, Netzwerke oder Organisationen. Überall auf der Welt. Es gibt Terroristen, die dumm oder die schlau sind. Es gibt nationale Terroristen, die gegen ihr politisches System kämpfen und radikale Islamisten, die im Namen ihres Glaubens attackieren und morden, obwohl ihr Glauben das eigentlich verbietet.
  • Terrorismus gibt es etwa seit dem Zweiten Weltkrieg. Früher fand er eher auf nationaler Ebene statt, Organisationen wie die RAF (Rote Armee Fraktion) kämpften z.B. in den 70-er Jahren in Deutschland mit Bombenanschlägen und Geiselnahmen für andere Machtverhältnisse. Allerdings richteten Organisationen wie diese ihre Attacken in der Hauptsache gegen Personen der Politik, nicht gegen unbeteiligte Zivilisten.
  • Seit dem 11.September 2001 und dem Anschlag auf das World Trade Center in New York, USA, gibt es den sogenannten globalen Terrorismus. Er hat vorwiegend einen islamistischen Hintergrund und richtet sich gegen den gesamten Westen, dessen Werte, Kultur und Politik. Der Hass der Terroristen richtet sich vor allem gegen die USA und seine Verbündeten. Westliche Gesellschaften gelten allgemein als Feind, weshalb nicht zwischen Herrschenden und kleinen Leuten unterschieden wird.
  • Ziel dieses Terrorismus ist es, das politische System zu schwächen, um eigene politische Ziele durchzusetzen. Die Bevölkerung soll eingeschüchtert werden und das Vertrauen in die eigene Regierung verlieren. Der Einfluss des „Westens“ soll nicht nur aus islamischen Regionen zurückgedrängt werden, sondern der Westen als Ganzes gilt als Angriffsziel.
  • Hinter vielen Anschlägen vermutet man Al-Quaida, das weltweit größte radikal-islamistische Netzwerk unter Osama Bin Laden. Al-Quaida wird für die Anschläge vom 11. September verantwortlich gemacht. Hier spricht man von religiös motiviertem Terrorismus. Al-Quaida war zunächst eine Gruppe, die in Afghanistan gegen die Besetzung der Sowjetunion kämpfte. Dann bildete Bin Laden eine weltweite Terrorgruppe, indem er islamische Kämpfer von überall anwarb und sie in Trainingslagern ausbildete; diese Kämpfer schickte er in alle Konfliktgebiete, in denen Muslime sich bedroht sahen. Daraus wurde ein Kampf gegen den „Westen“, der diese Regime von außen stützt und dem unterstellt wird, die islamisch geprägte Welt „unterdrücken“ zu wollen.
  • Oft verknüpfen islamische Terroristen ihre Absichten mit dem Dschihad. Dschihad bedeutet aber nicht ‚Heiliger Krieg, wie oft falsch dargelegt und verwendet wird. Dschihad ist ein arabisches Wort und bedeutet „das sich Abmühen“, „das Streben nach etwas“. Dschihad meint im islamischen Glauben die Selbstaufopferung für Gott und den Glauben, im weiteren Sinne auch dessen Verbreitung bis hin zur Bekehrung von Ungläubigen, also Menschen ohne oder mit anderem Glauben. Im Koran aber steht: Krieg darf nur gegen Angreifer geführt werden, also ausschließlich zu Verteidigung und Schutz. Dabei darf nicht übertrieben werden, zum Beispiel also nicht aus Rache getötet werden. Er darf nur für die Sache Gottes geführt werden und nicht aus materiellen Gründen. Er muss sofort beendet werden, wenn sich der Angreifer zurückzieht. Radikale Islamisten machen daraus den Kampf gegen die Westmächte, die einstigen Kolonialmächte. Sie führen ihren Kampf im Namen des Dschihad gegen ungerechte Herrscher und Systeme, da sie Abhängigkeit und Unterdrückung zur Folge haben. Damit rechtfertigen sie ihre Taten als Gefälligkeiten für Gott und den islamischen Glauben und versuchen darüber, ihre Glaubensbrüder für ihre Sache zu gewinnen. Islam heißt übersetzt so viel wie „Frieden“. Muslime weisen immer wieder darauf hin, dass Terroranschläge mit dem Glauben des Islam nicht vereinbar sind. Im Koran steht z.B.: „Verkündet, was froh macht, verkündet nicht, was erschreckt. Macht es den Menschen leicht, macht es ihnen nicht schwer.“

podcaster_logo.jpgHöre dazu:

KKPodShow No.22 – TERROR

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One Response to “Was man über Terror wissen sollte?”

  1. hmmm Says:

    naja , also ich find diese nachrichten eher einseitig und nicht ummbedingt der wahrheit entsprechend , ich meine es giebt sicher gründe dafür warum man gegen den westen ist und vorallem der usa aber dass , das umbedingt was mit dem islam zu tun hat das bezweifel ich . man solte sich alle seiten anhoren bevor man sich eine meinung bildet , das ist daas wichtigste


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