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Nahostkonflikt: Auch die islamischen Staaten drängen auf Waffenruhe

Donnerstag, August 3, 2006

Nicht nur die Europäische Union, auch die Organisation der islamischen Konferenz forderte heute den sofortigen Stopp des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Untergrundorganisation Hisbollah. 17 der insgesamt 56 Mitglieder dieser islamischen Ländervereinigung hatten sich heute getroffen, unter ihnen der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Sie verlangen den Einsatz einer internationalen Friedenstruppe, die von den Vereinten Nationen (UN) geleitet werden soll. Es sei jedoch sinnvoll, dass auch Soldaten islamischer Länder an dem Einsatz beteiligt werden.

Die Angiffe Israels verurteilen die islamischen Länder scharf. Der UN-Sicherheitsrat müsse Israel dafür deutlicher kritisieren, meinen sie.

Weitere Meldungen zum Nahostkrieg:

Israel hat eingestanden, einen Fehler bei dem Angriff auf das libanesische Dorf Kana begangen zu haben. Dabei wurde ein Wohnhaus mit Zivilisten getroffen. Israel sagt, man habe das nicht geplant und nicht gewußt, dass es sich um ein Wohnhaus handelt.

Israel will seine Kämpfe erst stoppen, wenn die Hisbollah-Miliz aus den Grenzgebieten im Südlibanon völlig verschwunden sind.

USA und Frankreich planen zwei Stufen des UN-Sicherheitsrates, um den Konflikt auch langfristig beizulegen:

Die erste fordert ein Ende der Kämpfe. Damit sollen politischen Voraussetzungen für einen Waffenstillstand geschaffen werden.

Die Zweite ist die Stationierung einer internationalen Friedenstruppe, um die Sicherung der Grenze zu gewährleisten.

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