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Texas in McPom: Warum George Bush nicht willkommen ist

Samstag, Juli 8, 2006

Bush kommt.

Am 12. Juli landet er mit der ‚Air Force 1‘ und besucht die Kanzlerin. Dann geht’s ab nach Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) – zum Grillen! Texas in McPom. Da bahnt sich eine echte Freundschaft an. Bush schätzt die Art und Weise unserer Regierungschefin, Angela Merkel setzt auf gute Beziehungen zum Wohl unseres Landes.

Stralsund wird immer noch auf Vordermann gebracht, alles soll schön aussehen für Mr. President.

Doch nicht nur Stralsunds SPD sagt offen: George W. Bush ist nicht willkommen!

Diese Ansicht teilen mit ihr etwa 30 weitere Organisationen in Deutschland, die zu landesweiten Protesten gegen den Präsidenten-Besuch aufrufen. Friedensinitiativen und linke Parteien (Die Grünen, WASG, Die Linke/PDS) haben sich zu einem Bündnis zusammengetan. Ihr Motto:

‚Not Welcome, Mr. President‘

Das Bündnis richtet sich gegen das aggressive weltpolitische Vorgehen des amerikanischen Präsidenten und seiner Regierung. In einem ‚Offenen Brief an die Kanzlerin‘ fordert das Bündnis sie auf, dass sie keine weiteren Kriegsaktionen Bushs unterstützt.

Der Protest richtet sich gegen George Bushs Krieg gegen den Terror und seine Unachtsamkeit gegenüber dem Klimawandel. Da der Präsident mittlerweile auch in den USA unbeliebt und ungewollt sei, wolle man ihm auch bei uns deutlich zeigen, dass man seine Politik ablehnt. Zahlreiche Kundgebungen und Protestaktionen sind dazu geplant.
Das Bündnis fordert:

  • Kein Krieg gegen den Iran
  • Abzug der Besatzungstruppen aus Irak und Afghanistan
  • Schluss mit der Beteiligung von NATO, EU und Bundeswehr an den Kriegen weltweit
  • Bestrafung aller Verantwortlichen für Folter, Misshandlung von Gefangenen und Angriffen gegen Zivilisten
  • Eine Atomwaffenfreie Zone in der Region des Nahen und Mittleren Ostens
  • Eine neue internationale Initiative zu weltweiter systematischer atomarer Abrüstung, wie im Atomwaffensperrvertrag festgelegt
  • Einrichtung einer ständigen Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten
  • Keine Kriege um Öl oder andere Ressourcen: Ausstieg aus Atom- und fossiler Energie, Einstieg in erneuerbare Energien

Was denkt ihr über den Präsidenten und seine Freundschaft zu unserer Kanzlerin?

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