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KK-Kommentar: Ahmadinedschad – von ‚Pop-Präsident‘ bis ‚Mullah-Hitler‘

Mittwoch, Mai 31, 2006

Wenn es um den umstrittenen Präsidenten des Irans geht, lassen sich die Kollegen von der Presse eine Menge einfallen. Ein Wahnsinniger mischt die Welt auf. Soll man ihn lassen oder einfach nur ignorieren?

Dummerweise muss man sich mit Ahmadinedschad auseinandersetzen, denn er gibt ja keine Ruhe. Immer wieder fällt ihm etwas Neues ein, immer wieder provoziert er, damit eine Meldung dabei heraus kommt. Klingt nach einem einfachen Schema. Doch wer am lautesten schreit, muss nicht immer recht haben…

Nun führte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein Interview mit dem Präsidenten und schenkte ihm dafür die Überschrift: „Der Mann, vor dem die Welt sich fürchtet“. Damit verleiht man ihm mehr Macht, als ihm eigentlich zukommen darf. Das Interview gab zudem nicht wirklich neue Wahnwitzigkeiten des Präsidenten wieder. Wir kennen doch schon zur Genüge seine Theorien vom Holocaust und seinen Wunschtraum von der Auslöschung Israels.

War das Interview also wirklich nötig? War das wirklich ‚besonders‘, oder wieder nur ein geglückter PR-Schachzug des Präsidenten? Denn immerhin weiß auch er, dass er gerade in Deutschland mit seinen Holocaust-Parolen viele Nazianhänger für sich gewinnen kann.

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