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Angie bringt „frischen Wind“ nach China

Montag, Mai 22, 2006

…das meinte jedenfalls der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao nach einem ersten Treffen mit ihr. Der konsequente Charme unserer Regierungschefin scheint auch in China für gutes Klima zu sorgen.

Im Vorfeld fragte sich die Welt der Journalisten jedoch erneut: wird die Bundeskanzlerin bei ihrem ersten Chinabesuch auch so heikle Themen wie den Verstoß gegen die Menschenrechte oder den Schutz geistigen Eigentums ansprechen? Denn allgemein meint man, schlechte Gespräche und unangenehme Themen zwischen Staatschefs führten zu weniger Aufträgen und Vertragsabschlüssen in der Wirtschaft.

Bezüglich China scheint diesmal beides geklappt zu haben.

Angela Merkel wird von der chinesischen Bevölkerung wie auch von den Politikern respektiert. Besonders, dass sie selbst in der ehemaligen DDR in einem kommunistischen Land aufgewachsen ist und dann in einer westlichen Demokratie Karriere machte, imponiert den Chinesen –  das finden sie spannend!

Das Gespräch über Chinas Verstösse gegen die Menschenrechte sei offen verlaufen, meinte Merkel. Und was das Kopieren von Waren angeht, sagte die chinesische Regierung der Kanzlerin bessere Kontrollen zu.

Fazit der China-Reise: Deutsche Konzerne wie Siemens und Lufthansa konnten einige Verträge mit China unterschreiben und sind sehr zufrieden. 

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