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Irans Regierung beschließt Dreßcode für alle

Dienstag, Mai 16, 2006

Der Iran führt einen nationale Kleiderordnung ein. Wie tolerant muss man als Europäer sein, um das nicht verrückt zu finden?

Tolerant sein bedeutet ja auch, Verständnis für den anderen zu haben. Und trotz aller Unterschiede oder Meinungsverschiedenheiten offen zu bleiben. Im Falle des iranischen Präsidenten Amadhinedschad und seiner Regierung fällt das zunehmend schwer.

Nun will der Iran die eigene Identität damit stärken, indem das Volk eine allgemeine Kleiderordnung erhält. Offenbar gab es zu viel Westen auf der Straße.
"Sittsam" solle es wieder zugehen. Denn es war aufgefallen, dass vor allem junge Iranerinnen immer kürzere Mäntel trugen, die zudem enganliegend die Figur betonten. Auch die Kopftücher seien immer kleiner geworden. Zu klein. Denn sittsam ist nach iranischer Meinung, ausser einem bis zum Boden reichenden wandelnden schwarzen Umhang, nichts mehr von einer Frau zu erkennen.

Jetzt entwickelt die iranische Regierung gemeinsam mit einheimischen Modedesignern 'vielfältige und günstige Kleidungsstücke' fürs Volk. Das aber klingt eher nach Uniform als nach Kleidung.

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