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Erzbistum München contra „Popetown“ MTV

Dienstag, Mai 2, 2006

"Popetown" nimmt alles auf's Korn, was katholisch ist: Jesus sitzt lachend vor der Glotze, der Papst wird kräftig durch den Kakao gezogen – die Katholiken sind entsetzt! Erst der Ärger um die Mohammed-Karrikaturen und nun sowas? Die Kirchenanhänger fühlen sich in ihrem Glauben verletzt.

Morgen soll die erste Folge der umstrittenen Kirchen-Satire "Popetown" auf MTV starten.

Um das zu verhindern, hat das Erbistum München nun noch schnell eine 'einstweilige Verfügung' beim Gericht eingereicht. Damit könnte das Erzbistum erreichen, dass die Serie vorerst nicht starten darf. Das Gericht müsste dann in Ruhe klären, ob "Popetown" gegen Rechte wie Beleidigung verstößt.

Eigentlich hatte MTV vor, alle zehn Folgen der "durchgeknallten Papst-Serie" zu senden. Da es aber von katholischer Seite schon im Vorfeld viel Protest gab, beschloss MTV, morgen zunächst nur die erste Folge auszustrahlen. Im Anschluss plant man, mit Vertretern aus Kirche, Politik, Medien und Kultur sowie Zuschauern über die Folge zu diskutieren und danach zu entscheiden, on weitere Episoden ausgestrahlt werden.

"Popetown" wurde in England von dem Fernsehsender BBC produziert, dort aber wegen großer katholischer Proteste aus dem Programm genommen.

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