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Uderzo – Asterix‘ Papa

Freitag, April 7, 2006

Uderzo.jpgIn vier Wochen kommt der neue Asterix-Film in die deutschen Kinos.

Grund genug, einmal hinzuschauen, was der geniale Comiczeichner und Asterix-Erfinder Albert Uderzo mit seinen Figuren gemeinsam hat: In einem Interview erzählte er jüngst, es sei vor allem die Unabhängigkeit, nach der er strebe, die ihn mit Asterix verbinde. Genauso wenig, wie Asterix sein Dorf den Römern überlassen wolle, habe er sich bei seinem Berufswunsch Comiczeichner dazu entschliessen können, für ein großes Studio wie Walt Disney zu arbeiten. Dort wäre er nur ein kleines Rädchen am Wagen gewesen, sagt er.

Auch seinen Kindertraum, ein Clown zu werden, lebt er in seinen Comics aus – mit Obelix. Der große dicke Held mit Knollnase ist ein freundlicher komischer Tollpatsch. „Ich bin ein Clown, der zeichnen kann“, sagt Uderzo. Die Botschaft seiner Comics lautet: Der kleine kann den Großen besiegen! Jeder Band besitzt viel Spielraum für politische Deutungen. Doch bis zum Alter von 78 hat Uderzo es bewusst vermieden, in seinen Comics eine politische Stellung zu beziehen. Erst mit dem Band ‚Asterix in Gefahr’ hat er seinen Vorsatz gebrochen: Aus Entrüstung über US-Präsident Bush und dessen Irak-Krieg. "Es ist das erste Mal, dass ich mich in Asterix kommen-tierend zur Weltpolitik geäußert habe. Monsieur Bush habe ich verballhornt – für mich ist er nur ein „ubsh“. Es hat mir Spaß gemacht, Bush lächerlich zu machen, obwohl die Folgen seiner Politik ja alles andere als lustig sind.“, so Uderzo.

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