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Rote Karte für die Medien

Freitag, März 24, 2006

Klinsmann redet KlartextGrafik-Clip1.jpg

Dem Bundestrainer reicht es. Nach dem 4:1-Sieg gegen die USA richtete er sich in der Pressekonferenz in Dortmund wütend an die Medien: „Was sich in den letzten Wochen abgespielt hat, was an Stimmung gemacht wurde, war teil-weise unter der Respektsgrenze“, sagte er. „Kritik an der sportlichen Leistung ist berechtigt, aber nach dem Spiel in Italien wurde Politik und Stimmung gegen uns gemacht. Das geht zu weit“.

Klinsmann spielt damit vor allem auf die Berichterstattung der „Bild“-Zeitung an. Schon als er selbst noch Nationalspieler war, gab es offene Spannungen zwischen Klinsmann und dem Boulevardblatt. Er habe nun für sich beschlossen, welche Medien er künftig mit Informationen versorgen werde, und welche nicht, so Klinsmann. Denn wenn es so weitergehe, riskiere man die WM kaputt zu reden, bevor sie überhaupt angefangen habe.

Laut einer Umfrage glauben momentan nur drei Prozent aller Deutschen an einen Sieg der jungen Nationalelf. Der Bundestrainer bleibt aber weiterhin zuversichtlich. Vor allem in der intensiven dreiwöchigen Vorbe-reitungsphase der WM will er den Spielern noch viel Feinschliff verpassen: auf Sardinien und am Genfer See!

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