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Kuba: Ein Volk ohne World Wide Web

Freitag, Februar 17, 2006

„Ich fordere, dass jeder kubanische Bürger das Recht auf Zugang zum Internet hat, ich fordere zudem das Recht auf die unabhängige Presse, über die Arbeit der Regierung zu berichten – und wenn ich zum Märtyrer für das Internet werden muss, so sei es“.

Mit diesen Worten erklärt der kubanische Journalist Guillermo Fariñas Hernándes seinen Hungerstreik. Kuba wird sozialistisch regiert. Das bedeutet, dass alle Macht beim Staat liegt. Der Staat kontrolliert sein Volk und die Freiheit jedes Einzelnen ist eingeschränkt. Niemand darf dort verreisen, wie er will oder seine Meinung sagen. Und auch der Zugang zur Information wird vom Staat kontrolliert und begrenzt.

Kuba gehört zu den 15 Staaten, die als „Feinde des Internets“ gelten. China, Iran, Birma, Nordkorea und Weißrussland gehören ebenfalls dazu. Das Volk soll nur so viel wissen, wie es die Ruhe und Ordnung Kubas nicht gefährden könnte. Dahinter steckt die Angst der Regierung vor der Revolution für die Freiheit. Von 11,3 Millionen Menschen auf Kuba haben deshalb nur 120 Tausend Zugang zum Internet. Und der Verkauf von Computern wird von der Regierung streng überwacht. Es gibt sie in Spezialgeschäften, zu denen nur Leute mit einer besonderen Erlaubnis Zugang haben.

Mit seinem Hungerstreik will der Journalist die Welt auf Kubas Informationssperre aufmerksam machen.

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2 Responses to “Kuba: Ein Volk ohne World Wide Web”

  1. Me Says:

    Das is absoluter Blödsinn was da steht. Der Autor sollte erstma sich über die Begriffe kundig machen, die er da benutzt, denn so wie es dort oben steht ist es definitiv FALSCH!


  2. @Me
    Was genau ist da Blödsinn?
    Von welchen Begriffen sprichst du?

    Und kannst du uns erklären, wie es RICHTIG ist???
    Danke im voraus!


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