Birma (auch Myanmar genannt) liegt zwischen Indien, China und Thailand.

Bis 1948 gehörte es zu Britisch-Indien. Etwa zehn Jahre lang gab es in Birma Anfänge einer Demokratie, seit 1962 wird es jedoch von einer sogenannten Militärjunta oder auch Militärdiktatur regiert: Eine Militärdiktatur ist eine Sammelbezeichnung für autoritäre Regime, in der die politische Führung vom Militär oder Teilen des Militärs ausgeübt wird.

Die Junta hatdas einst wohlhabendste Land Südostasiens so sehr herunter gewirtschaftet, dass es heute zu den 20 ärmsten Nationen der Welt zählt. Das Pro-Kopf-Einkommen sank auf 200 Dollar im Jahr (140 Euro). Fast 90 Prozent der 54 Millionen Einwohner sind Buddhisten, fünf Prozent sind Christen. (tagesschau)