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(foto: undinger)
Hoppla, da hatte sich die Hamburger Schulsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (auch „Die Dingens“ genannt) wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt: damit Schulen etwas mehr Geld in die Kasse bekommen, hatte sie zu Beginn des neuen Schuljahres Werbung an den Schulen erlaubt. Dass das mit Hamburger Eltern und Lehrern nicht so einfach zu machen ist, damit hat sie nicht gerechnet.
„Schmeiss deinen Fernseher raus, jetzt kommt MySpace TV!
Wofür noch die alte Flimmerkiste anwerfen, wenn es hier bei MySpace Unmengen Glotzbares gibt? Musikvideos, Anspruchsvolles, und Clips, in denen jemand auf die Fresse fällt. Yeah!“
„Glotzbares … in denen jemand auf die Fresse fällt. Yeah!“? Ist es das, wofür ihr euren Fernseher aus dem Fenster werfen würdet???
Das ist berechtigt, immerhin wurden einige ihrer Landsleute bei uns gejagt und verletzt. Nein, auch die deutsche Botschaft in Neu Dehli hat noch keine Landkarte, in der No-Go-Areas für Ausländer in Deutschland rot markiert sind. Zum Glück.
No-go-Areas kann man auch gar nicht festmachen.
Aber ich möchte mal Folgendes erzählen:
ich war neulich in einer Gegend, da randalierten ein paar ausländische Jugendliche auf der Straße. Oben in einem Haus rief eine ältere deutsche Dame aus dem Fenster, ob sie nun mal etwas leiser sein könnten. Zurück kam „Halt die Fresse, du alte Schlampe. Ey, wir kommen gleich rauf!“.
Sogesehen gibt es glaube ich auch inzwischen für Deutsche eine Reihe No-go-Areas in Deutschland. Und das ist weder für Inder noch für Deutsche schön, das ist einfach ziemlich krank.
Die Reise der Kanzlerin nach China ist umstritten: in China dürfen die Menschen und Journalisten nicht frei ihre Meinung sagen und die Regierung verletzt die internationalen Menschenrechte. Mit solch einer Regierung, meinen viele bei uns kritisch, dürfe man deshalb keine Gespräche oder Geschäfte führen.
Bundeskanzlerin Merkel sieht das anders. Für sie ist es wichtig, die Beziehung zwischen Deutschland und China zu verbessern. Sie möchte mit dem schwierigen Partner China im Gespräch bleiben, um eine gute gemeinsame Beziehung zu führen. Das ist kein leichter Job. Vor allem, weil die Laune chinesischer Politiker leicht kippen kann.

(Foto: Echo 29)
Nachdem eine Meute von 50 Deutschen in der vergangenen Woche acht Inder im ostdeutschen Ort Mügeln jagte und verletzte, wurde heute bekannt, dass es am vergangenen Wochenende ebenfalls eine rechtsradikale Hetzjagd auf zwei Afrikaner gegeben hat. In Meldungen heißt es, die Angreifer seien auf die beiden Afrikaner losgegangen und hätten gedroht, „wir machen die Neger platt!“.
Was sagt ihr dazu?
In Schloss Meseberg bei Gransee in Brandenburg findet derzeit die „Kabinettsklausur“ der Regierung statt. Das bedeutet: Angela Merkel und ihre Minister und Ministerinnen haben sich dort eingeschlossen, um über wichtige Fragen zu sprechen und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Der wichtigste Punkt beim diesjährigen Treffen betraf den Klimaschutz, für den die Regierung gestern erste Schritte festgelegte.
… geht offenbar weiter. Auch in der Presse.
Denn die SPD hat momentan keinen rechten Leithammel, der die Menschen mitzureißen und zu begeistern weiß. Kurt Beck ist zwar Parteichef, aber einer, den man kaum wahrnimmt. Auch wenn er das tut, was eine Rampensau tun muss: durch die Lande ziehen, der Bevölkerung die Hände schütteln, laute Parolen schwingen. Es hilft nicht. Und die Umfragen bestätigen: die SPD sitzt im Tief.
So ahnt „Die Welt“ heute, dass ein anderer dabei ist, sich aufzumachen, die Partei zu retten: unser Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Den kennen und den mögen schließlich viele. Als Indiz für Steinmeiers Absicht, Rampensau werden zu wollen, sieht die Zeitung seine Radtour durch Brandenburg, wo er demnächst einen eigenen Wahlkreis haben wird. Ein eigener Wahlkreis. Das bedeutet, dass ein Politiker in das Parlament gewählt werden möchte. Nachtigall ick hör dir trapsen… und so fragt „Die Welt“ denn auch eindringlich:
„Warum also macht er das, warum bewirbt er sich um ein Parlamentsmandat? Und warum schwingt er sich zwei Jahre vor der Zeit auf ein Fahrrad – und strampelt, an der Spitze des Pelotons der versammelt angereisten Hauptstadtpresse, durch seinen Wahlkreis in spe?“
Der hat doch was vor. Ja, aber kann der das denn, hat er das Zeug dazu? Der Kinder Kurier macht erneut den flickr-Test. Diesmal: gibt es dort Steinmeier-Bilder und – wie gut ist der Minsister darauf zu erkennen? Oha, siehe da, … vom Außenminister gibt es gar ein Portrait! Nach dem Klick.

Durch die Erhöhung der Milchpreise denkt man in der Regierung darüber noch, ob Hartz-IV-Empfänger mit 345 Euro monatlich überhaupt noch über die Runden kommen. Eine Entscheidung darüber soll es aber frühestens im Herbst geben.
Wie denkt ihr darüber?
Jetzt abstimmen!
Na klar wollte ich schon immer eine Matt Groening-Figur werden… ausgezeichnet! Wie, du auch? Dann ab zu simpsonizeme.com, Bild hochladen, Bild verfeinern. Fertig ist ein neuer Bewohner von Springfield.
China hat wie kaum ein anderes Land viele computersüchtige Jugendliche. Seit einigen Jahren versucht die dortige Regierung mit allerlei Mitteln, junge Leute vom Computer zu entwöhnen. Zum Beispiel versuchte die Regierung, die Nutzungsdauer der Spieler zu beschränken – wer zu lange vor dem PC saß, dem sollte schwups! der Kasten ausgehen.
Offenbar reichte diese Strategie nicht aus. Denn jetzt wird gemeldet, China habe inzwischen 2,6 Millionen internetsüchtige Jugendliche. Die will man nun mit eigenen Mitteln wieder ‘clean’ kriegen: die Regierung plant, die Jugendlichen in ein Sommercamp zu schicken. Dort sollen sie in zehn Tagen durch eine Mischung aus Drill und Therapie auf Games und Cyberliebe verzichten lernen. Noch in diesem Sommer sollen die ersten 40 Jugendlichen an dem Experiment teilnehmen.

(Foto: jez cave)
Während Eltern um 40 langsam Schwierigkeiten haben, den noch passenden Club für sich finden, ist zumindest für die englischen Kids in Sachen Disco und Musik bestens gesorgt: seit geraumer Zeit gibt es in London „Underage“-Parties!
Jetzt gibt’s 3D animierte Gesichter im Netz… (such’ den Cursor, such’!)
Aus einem Forum zum Thema „Ausländer und Deutschkenntnisse“
„Ehrlich gesagt: ich wäre ja schon froh, wenn die Deutschen Deutsch könnten.
Wenn ich mal so in den diversen Foren lese, dann bin ich oftmals entsetzt über die Sprache und die Rechtschreibung mancher der deutschen (!) Beitragsschreiber.
Da sind dann Leute, die nicht einen einzigen Satz fehlerfrei schreiben können, die nicht selten derart schlechtes Deutsch schreiben, dass deren Beiträge teilweise völlig unverständlich sind – und genau diese Leute echauffieren sich dann über andere, die angeblich „kein Deutsch können“. Sorry, ihr Lieben, aber DAS ist nur noch absurd.“
YEP!
Vor rund zwei Jahren hat jemand im Internet ein Forum (auf das ich besser nicht verlinke) mit folgenden Worten eröffnet:
„hallo kinder mein name ist julia und ich hasse deustchland weil es einfach das dümmste land ist mit den meisten und behindertsten schmocks alle sind hässlich und unfreundlich hier ist immer scheiss wetter !!!!!!!!!!!!!!!!!“.
Em …, hä ???
Nein, nein – das hab ich nicht gesagt. Das denke ich nicht mal.
Außenminister Steinmeier (SPD) soll aber gesagt haben, der Spitzenkandidat seiner Partei für die nächste Bundestagswahl müsse unbedingt eine sein, eine Rampensau eben. Wikipedia erklärt:
Bezeichnet wird damit ein Darsteller, der dazu neigt, sich bei einer Aufführung vor Publikum gerne in den Vordergrund zu spielen, auch wenn die Darstellung seiner Rolle dies eigentlich nicht vorsieht. Er untergräbt also die Ensembleleistung bzw. den Inhalt des Stückes und betont seine persönliche Rolle. Er präsentiert sich dem Publikum als „Star“ der Darbietung.
Mal ehrlich: Würde man so jemanden wählen? Wollte man von so jemandem regiert werden? Oder würde man ihn nicht schnell von der Bühne schubsen?
Es hilft nix, so stellen sich einige SPD-Politiker einen Regierungschef vor.
Das klingt nach Ex-Kanzler Schröder. Kurt Beck findet man als Portraitfoto nicht mal bei flickr. Man sieht ihn dort auf Bildern immer nur ganz klein oder am Rand… Dabei hätte ich euch gern gezeigt, wie eine echte Rampensau aussieht.

(Foto: sebibrux)
Es soll viele Menschen – vor allem in Bayern – die so ein unbändigendes Bedürfnis in sich tragen, dem Ex-Minister Edmund Stoiber für sein politisches Wirken zu danken, dass sie es kaum noch aushalten können. Aha. Damit diese Leute vor Gefühl nicht platzen hat die Junge Union Bayern eigens dafür eine Website eingerichtet: dankeedmund.de. Da kann nun jeder seinen persönlichen Dank reinschreiben (ob davon auch jeder veröffentlicht wird, weiß ich leider nicht).
„Ich möchte mich bei Ministerpräsident Edmund Stoiber dafür bedanken, dass er sich immer für die Anliegen der Sudetendeutschen eingesetzt hat.“ steht da. Oder „Herzliches vergelts Gott für unser noch schöner gwordenes Bayernland!“
Und für was würdest DU dem Edmund danken?
Er muss sich in den Wahn gelesen haben.
Anders ist das alles nicht zu erklären: Ein 16-jähriger Franzose und Potter-Fan hat den ganzen neuen Schinken bereits wenige Tage nach dem Erscheinen aus dem Englischen ins Französische übersetzt – und im Internet veröffentlicht. Eine stramme Leistung… wenn da nicht die Sache mit dem Urheberrecht wäre.
Was hat’s ihm gebracht? Keine eins in Englisch, eine gelöschte Website, eine Nacht hinter Gittern und vielleicht noch eine Geldstrafe obendrauf. Aber mit Sicherheit viele gleichaltrige französische Fans!














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